Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Callzio, vertreten durch [Unternehmensname, Anschrift, ggf. Handelsregister], nachfolgend „Anbieter“, und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, nachfolgend „Kunde“, die über die Website https://callzio.de oder auf anderem Wege geschlossen werden.
(2) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Diese AGB gelten auch für künftige Geschäfte zwischen den Parteien.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Callzio bietet eine digitale Lösung zur automatisierten Anrufannahme, Terminbuchung und Kommunikation für Unternehmen („virtueller Telefonassistent“).
(2) Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweils aktuellen Angebot, der Leistungsbeschreibung auf der Website oder individuellen Vereinbarungen.
(3) Der Anbieter darf sich zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten Dritter bedienen.
§ 3 Vertragsschluss und Laufzeit
(1) Der Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots oder Bestätigung durch den Anbieter per E-Mail oder Rechnung zustande.
(2) Sofern nichts anderes vereinbart ist, gilt eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Der Vertrag verlängert sich jeweils um 6 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende schriftlich (E-Mail ausreichend) gekündigt wird.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Alle Preise verstehen sich in Euro zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Zahlungen erfolgen monatlich im Voraus bis spätestens zum 10. Tag des jeweiligen Leistungsmonats.
(3) Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang zur Dienstleistung nach Ankündigung vorübergehend sperren und Verzugszinsen nach § 288 BGB berechnen.
(4) Preisänderungen für Folgeperioden werden mindestens 6 Wochen vorher angekündigt.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde verpflichtet sich, dem Anbieter alle erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Inhalte bereitzustellen, die für die Leistungserbringung erforderlich sind.
(2) Der Kunde ist für die rechtmäßige Nutzung der Dienstleistung verantwortlich, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrechte.
(3) Änderungen technischer oder organisatorischer Voraussetzungen (z. B. Telefonnummern, Systeme) sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
§ 6 Nutzungsrechte und Verfügbarkeit
(1) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der bereitgestellten Software bzw. dem Dienst.
(2) Der Anbieter strebt eine jährliche Verfügbarkeit von 99 % an, ausgenommen sind Wartungsarbeiten, höhere Gewalt oder Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Updates oder Änderungen vorzunehmen, sofern diese den Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigen.
§ 7 Auftragsverarbeitung und Datenschutz
(1) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Anruferdaten, Kundendaten, Terminbuchungen), erfolgt dies ausschließlich gemäß den Vorgaben des Kunden im Sinne von Art. 28 DSGVO.
(2) Der Anbieter verarbeitet die Daten nur im Rahmen der Weisungen des Kunden und ausschließlich zu den vertraglich vereinbarten Zwecken. Eine Verarbeitung zu eigenen Zwecken findet nicht statt.
(3) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs), um die Sicherheit der Verarbeitung gemäß Art. 32 DSGVO zu gewährleisten.
(4) Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und ist für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung sowie die Information der Betroffenen verantwortlich.
(5) Der Anbieter stellt dem Kunden auf Anfrage eine separate Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) zur Verfügung, die Bestandteil dieses Vertragsverhältnisses ist.
(6) Beide Parteien verpflichten sich zur Wahrung der Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen personenbezogenen und geschäftlichen Informationen.
§ 8 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), jedoch begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 9 Gewährleistung
(1) Für Mängel an den erbrachten Dienstleistungen gelten die Vorschriften des Dienstvertragsrechts (§§ 611 ff. BGB).
(2) Der Kunde hat Mängel unverzüglich anzuzeigen.
(3) Ansprüche verjähren 12 Monate nach ihrer Entstehung.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform (E-Mail ausreichend).
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(3) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(4) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist Leipzig, sofern der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB ist.